Schulhund „Marla“

Wir haben eine Schulhündin!

Was macht ein Schulhund?

Ein Schulhund ist ein Hund, der in Schulklassen eingesetzt wird, um Kindern Erfahrungen im Umgang mit Hunden zu ermöglichen.

Dazu gehört auch das Erlernen von „Schulhundregeln“, z.B.:marla01

    • Den Hund richtig begrüßen!
    • Den Hund richtig streicheln!,
    • Den Hund am Ruheplatz nicht stören!
    • Leise sein!
    • Den Hund nicht füttern!
    • Ordnung halten!
    • Hände reinigen!

 

So hilft sie unter anderem Ängste abzubauen, mehr Rücksicht aufeinander zu nehmen, im Unterricht aufmerksamer zu sein und die Körpersprache des Hundes und der Menschen besser verstehen zu lernen. Marla kann aber auch Mut machen, zum Lernen anspornen und mit ihrem aufgeschlossenen Wesen für ein besseres Lernklima sorgen.

 

Marla ist ein cremefarbener Labrador-Mischling und wurde 2011 auf Sardinien geboren. Von ihrem Wesen her ist sie freundlich, kinderlieb und lernwillig. Selbstverständlich wird sie regelmäßig vom Tierarzt durchgecheckt, geimpft und entwurmt. Sie besucht die Hundeschule für Welpen– und Junghunde. Die Kinder der Grundschule Am Gleisberg haben die Möglichkeit, Marlas Entwicklung zu beobachten. Sie wird ihre Besitzerin Frau Metzger im Unterricht begleiten, um den Schulalltag besser kennenzulernen. Später soll Marla noch zum „Tier als Therapeut“ ausgebildet werden.

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Unser „Hunde-ABC“-Projekt

(geschrieben von den Kindern des Projekts)

Zu Beginn des Projektes haben alle Kinder ein kleines Heft (vom Verband für das Deutsche Hundewesen) mit dem Titel „12 Regeln für den Umgang mit Hunden“ erhalten. Dieses Übungsheft hat uns gezeigt, wie wir uns Hunden gegenüber richtig verhalten. Jedes Kind hat eifrig alle Seiten bearbeitet und zur Belohnung einen Fotoaufkleber von unserem Schulhund „Marla“ bekommen. In den darauffolgenden Stunden haben wir auch einige Regeln selbst ausprobiert. Zum Beispiel wie es ist, wenn ein Hund von sehr vielen Kindern gleichzeitig mit Namen gerufen wird oder umarmt wird. Wir können Marla streicheln, wenn sie zu uns kommt. Legt sie sich auf ihren Schlafplatz, dürfen wir sie nicht stören.

 

Besonders viel Spaß macht es uns auch, Marla dabei zu beobachten, wie sie Intelligenzspiele für Hunde löst. Wir füllen einzelne Schubladen oder Becher mit Leckerlis. Marla muss diese dann mit der Schnauze, der Nase oder der Pfote öffnen bzw. hochheben, um an das Leckerli zu kommen.

Bei schönem Wetter gehen wir mit Marla auch nach draußen auf die Wiese neben dem Schulhof und verstecken ihr dort Leckerlis, die sie mit großer Freude in den kleinsten Verstecken sucht. Wir sind immer wieder überrascht, was für eine sehr gute Nase Marla hat.

Um über Hunderassen mehr zu erfahren, haben wir im Projekt Referate zu unterschiedlichen Rassen vorbereitet, die uns besonders interessieren, wie z.B. über den Labrador Retriever, den Boston Terrier oder den Weimaraner. Die Plakate wurden der Gruppe vorgestellt und hängen nun im Klassenraum. Einige Kinder haben auch ein Hunde „ABCdarium“ zusammengefasst.

Beispiel:

A ugen

B oston Terrier

C anini (Fangzähne des Hundes)

D ummy

E nergie

F utter

G arten

H alsband

I ntelligent

J agdhund

K nochen

L abrador

M arla

N ase

O hren

P foten

Q uatsch

R üde

S pitz

T ierarzt

U nfug

V erspielt

W elpe

X, Y

Z unge

 

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