Interkulturelles Leben und Lernen

An unserer Schule werden Kinder vieler verschiedener Nationalitäten unterrichtet. Wir haben uns vorgenommen, die Chancen voneinander zu erfahren und zu lernen zu nutzen und sie uns immer wieder bewusst zu machen. Die Implementierung von Maßnahmen zur Förderung interkulturellen Lebens und Lernens an unserer Schule soll zum einen die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund fördern und deren Eltern ermutigen aktiv am Schulleben teilzuhaben.  Zum anderen möchten wir das Verständnis für und den Austausch über kulturelle Unterschiede durch regelmäßige Unterrichtseinheiten und wiederkehrende Feste anstoßen und Gesprächsanlässe initiieren. 

Im Sachunterricht werden die Herkunftsländer der Kinder thematisiert/markiert/erarbeitet und Möglichkeit geboten über das Heimatland zu berichten. In jedem Schuljahr wird sich der Unterricht im Rahmen einer Themenwoche mit einem interkulturellen Thema beschäftigen. Dies können z. B. Themen wie „Jeder ist anders“, „Märchen aus aller Welt“, „Essen und Trinken in fremden Ländern“, „Feste feiert man überall“ u. ä. sein. Auch bei der Ausstattung der Schülerbücherei werden bei Neuanschaffungen von Büchern die Themen „anders sein“, „Zwei-/Mehrsprachigkeit“ und „interkulturelles Leben“ eine besondere Rolle spielen. Langfristig soll sich dieser Schwerpunkt des Qualitätsprogramms auch in der Gestaltung der Schulgebäude und -höfe spiegeln.

Bei den Schulfesten, die alle zwei Jahre stattfinden, wird exemplarisch ein Land thematisiert und vorgestellt werden. Hier freuen wir uns besonders über die Unterstützung von Eltern, die über ihr Heimatland berichten und/oder Spiele vorstellen, Speisen zubereiten usw. und bedanken uns bei allen Eltern, die dies in der Vergangenheit bereits getan haben.

Einen großen Beitrag in der Vorbereitung und Durchführung interkultureller Themen und Begegnungen leistet auch unsere Schulsozialarbeiterin, Frau Funda Heder. Sie unterstützt die Lehrkräfte bei der Durchführung von Unterrichtseinheiten zu entsprechenden Themen. Mit großem Engagement organisiert sie darüber hinaus eine „Backkoch-AG“, in der Eltern verschiedenster Herkunft sich in unserer Schulküche treffen, um gemeinsam zu backen und zu kochen. Hierbei steht die Begegnung und die Kommunikation im Vordergrund und die vielen Leckereien, die entstehen, sind ein toller „Nebeneffekt“. Auch einen Sprachkurs für Eltern mit unzureichenden Deutschkenntnissen hat Frau Heder bereits ins Leben gerufen und geleitet.

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